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Kino & Kultur e.V. VICKY CRISTINA BARCELONAFREITAG 17 April um 20.30 Uhr Eintritt: 5,00 Euro 50% der Karten sind reservierbar, mindestens 50% gehen auf jeden Fall über die Abendkasse in den freien Verkauf. Reservierungen sind möglich per Mail an achteinhalb@web.de bis 15 Uhr am Tag der Vorstellung. Sie erhalten auf jeden Fall eine Rückmail entweder mit einer Reservierungsbestätigung oder einer Info, dass Ihre Reservierung nicht mehr möglich war. Das achteinhalb öffnet spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. KurzbeschreibungKurzkritik der führenden deutschen Fachzeitschrift für Filmkritik, der film-dienst: FilmdatenSpanien/USA, 2008
WIKIPEDIA über diesen Film Kritiken & Infos zu diesem Film via URLs/LinksPresseschau: ausführliche Kritik aus dem Film-DienstSeit Woody Allen seinem Vorbild Ingmar Bergman huldigt, vereinen seine Filme scheinbar unversöhnliche Gegensätze: Sie handeln stets von existenziellen Dingen, verpacken diese aber in derart läppische Erzählungen, dass die großen Fragen der Menschheit wie die Selbstgespräche eines Narren klingen. „Das Leben ist kurz, trostlos und voller Leiden“, sagt die männliche Hauptfigur in Allens neuem Film, wozu also, ließe sich der Gedanke zu Ende führen, noch allzu große Mühe geben? Entsprechend freizügig geht Allen dann auch die Sache an: „Vicky Cristina Barcelona“ ist ein ebenso hastiger wie kurzweiliger Ausflug ins spanische Klischee, mit viel Gaudí-Architektur, schmachtenden Gitarren und einer heißblütigen Señorita als Zuckerguss. Obwohl man sich in diesem schmalen Kosmos kaum verirren kann, stellt Allen dem Publikum einen erstaunlich aufdringlichen Erzähler als Fremdenführer zur Seite. Von ihm erfährt man, dass die amerikanischen Freundinnen Vicky und Cristina so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht: die eine handelt stets vernünftig und überlegt, die andere ist impulsiv, lebenslustig und ein wenig orientierungslos. Die eine ist mit einem gut situierten Mann verlobt, die andere hüpft von einem Lotterbett ins andere; die eine ist brünett, die andere blond. Gemeinsam verbringen sie einen Sommer in Barcelona und stolpern unversehens über einen einheimischen Maler, von dem es heißt, er erhole sich gerade von einer ebenso leidenschaftlichen wie ungesunden Ehe. Ziemlich unverblümt lädt Juan Antonio die beiden Touristinnen zum Liebeswochenende ein, worauf die eine erwartungsgemäß entrüstet reagiert, während die andere sogleich in Flammen steht.
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