|
achteinhalb
Kino & Kultur e.V.
FREITAG 24. April um 20.30 Uhr SAMSTAG 25. April um 20.30 Uhr
Eintritt: 5,00 Euro
50% der Karten sind reservierbar, mindestens 50% gehen auf jeden Fall über die Abendkasse in den freien Verkauf. Reservierungen sind möglich per Mail an achteinhalb@web.de bis 15 Uhr am Tag der Vorstellung. Sie erhalten auf jeden Fall eine Rückmail entweder mit einer Reservierungsbestätigung oder einer Info, dass Ihre Reservierung nicht mehr möglich war. Das achteinhalb öffnet spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Die Karten bitte bis 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen, da diese ansonsten - sorry - in den freien Verkauf gehen. Bitte sprengen Sie nicht unsere Kasse, bezahlen Sie möglichst nicht mit 50 Euro Scheinen.
Kurzkritik der führenden deutschen Fachzeitschrift für Filmkritik, der film-dienst:
Die Nachricht, dass sich das Schauspieler-Ehepaar Brad Pitt und Angelina Jolie in Berlin niederlassen will, versetzt einen Fan aus der Provinz sowie einen jungen Paparazzo in helle Aufregung. Beide begegnen sich in einer Dachgeschosswohnung, die gegenüber der Residenz der Schauspieler liegen soll, werden aber bei dem Plan, Fotos der Prominenten zu schießen, immer wieder durch diverse Damen gestört. Improvisierte Komödie als schnelle Fingerübung, die auf Spontaneität, Situationskomik und Dialogkunst setzt und als beschwingte Mediensatire gefällt.
Warten auf Angelina Deutschland, 2008 Kinostart: 8. Januar 2009 Komödie Verleih: farbfilm Länge: 89 Minuten FSK: o.A.; f Regie/Buch/Produktion: Hans-Christoph Blumenberg Kamera: Klaus Peter Weber Musik: Jorgos Psirakis Schnitt: Florentine Bruck
Darsteller: Florian Lukas (Maik Tremper), Kostja Ullmann (Momme Ulmer), Barbara Auer (Marlene), Anna Brüggemann (Julia), Gudrun Landgrebe (Blandine), Leslie Malton (Helga), Jana Pallaske (Mandy), Jördis Triebel (Karo), Lena Carstensen (Sinje), Boris Ekambi (Hauke), Dietrich Brüggemann (Pariser Paparazzo), Heikko Deutschmann (Dr. Alfred Katelbach)
Filmhomepage mit Trailer
Alle Daten des Films auf Filmportal.de
Eine Komödie im Guerillamodus muss nicht fehlschlagen, zumal wenn alle Beteiligten die Vorzüge der improvisierten No-Budget-Produktionsbedingungen zu schätzen wissen. Das ist bei „Warten auf Angelina“ der Fall, glänzt die prominente Darstellerriege, darunter Barbara Auer und Gudrun Landgrebe, doch durch Mut zum Kurzauftritt und befreiender Spontaneität. Ohne Filmförderung oder Fernsehbeteiligung in nur zehn Drehtagen entstanden, schafft der Ex-Filmkritiker und „Tatort“-Regisseur Hans-Christoph Blumenberg das Kunststück, die Nachteile seiner Drehbedingungen zum Vorteil umzukehren, indem er sich ganz auf Situationskomik, Boulevard-Atmosphäre und treffsichere Dialogkunst verlässt.
Spätsommerliches Berlin im hysterischen Promi-Fieber: Das Gerücht, dass sich das hippe Hollywood-Paar Brad Pitt und Angelina Jolie in der Hauptstadt niederlassen will, versetzt einen Fan aus der norddeutschen Provinz und einen jungen Paparazzo in helle Aufregung. Der eine will mit einem exklusiven Foto des Paars seine Ex-Geliebte beeindrucken, der Profi wittert das große Geld. Die beiden sehr verschiedenen Charaktere treffen in einer angeblich unbewohnten Dachgeschosswohnung aufeinander, die gegenüber dem Brangelina-Apartment liegen soll. Pech nur, dass die schicke Location in Berlin Mitte ständig von irgendwelchen Damen frequentiert wird, die das Warten auf dem Balkon zum komplizierten Hürdenlauf machen. Die Geliebte des Zahnarztes, dem die Wohnung gehört, die GEZ-Frau, die Blumen gießende Studentin oder die kickboxende Pizza-Lieferantin: Sie alle sorgen für erotische Verwirrungen und bringen die Jungs abwechselnd von ihrem Vorhaben ab. Es geht Schlag auf Schlag in diesem amüsanten „Filmchen“, und das will schon etwas heißen bei einem aufs Schönste nervösen Personal, das ganz ohne Handlung auskommt und dennoch unterhält. Das Ergebnis ist eine sommerlich leichte, aber auch nie bissige Mediensatire, die in der zweiten Hälfte freilich dann doch ins seichte Wasser banaler Beziehungskomödien abrutscht. Gedreht mit der Digitalkamera und über große Strecken als kammerspielartiges Zwei-Personen-Stück konzipiert, hinterlässt der Film den Eindruck einer den Zeitgeist einfangenden Momentaufnahme und zugleich einer schnellen Fingerübung, die vom Charme des anarchisch Unfertigen lebt und nebenbei einen klugen Kommentar über die Marotten eines um Bedeutung ringenden Berlin liefert. Ab 14 Alexandra Wach Kritik aus film-dienst Nr. 1/2009
|
|